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Geschäftseinnahmen sind zum Hauptantrieb für das Wachstum der reichsten europäischen Fußballvereine geworden.

23. Oktober 2026 um 07:40

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Der kommerzielle Umsatz macht 49 Prozent des operativen Umsatzes der zehn profitabelsten europäischen Fußballvereine aus und vertieft damit die finanzielle Kluft im Fußball weiter.

Kommerzielle Einnahmen sind laut dem spezialisierten Portal für Wirtschafts- und Sportökonomie Sportseconomics zur wichtigsten Einnahmequelle der reichsten Fußballvereine Europas geworden. Diese Entwicklung hat den finanziellen Abstand zwischen den großen Vereinen und ihren Konkurrenten trotz des allgemeinen Wachstums der Branche noch deutlicher gemacht.

Einer Studie des Beratungsunternehmens Football Benchmark und des World Football Summit zufolge, über die Reuters am 22. Oktober 2026 berichtete, machten die kommerziellen Einnahmen und andere nicht-mediale Quellen in der Saison 2024–2025 49 Prozent der operativen Einnahmen der 10 reichsten europäischen Vereine aus. In der Saison 2008–2009 lag dieser Anteil bei etwa 32 Prozent.

In diesem Vergleich sank der Anteil der TV-Rechte und UEFA-Verteilungen von 42 Prozent auf 32 Prozent, während der Anteil der Einnahmen aus dem Stadion und dem Spieltag von 27 Prozent auf 19 Prozent sank. Diese Veränderungen bedeuten nicht unbedingt einen Rückgang der Einnahmen aus dem Verkauf von Übertragungen oder Tickets; vielmehr ist der Anteil dieser Quellen an den Gesamteinnahmen der großen Vereine zurückgegangen.

Nach demselben Bericht überstieg die Gesamteinnahme der 700 besten europäischen Vereine in der Saison 2024–2025 30 Milliarden Euro. Dennoch bleibt ein großer Teil der finanziellen Macht in den Händen einer begrenzten Anzahl von Vereinen, und die englischen Premier-League-Vereine verfügen über einen erheblichen Anteil der Einnahmen des europäischen Spitzenfußballs.

Aus sportökonomischer Sicht erhöht dieser Trend die Bedeutung von Marken, Sponsoring-Verträgen, Produktverkäufen, der Entwicklung internationaler Märkte und der direkten Kommunikation mit den Fans. Ein Verein, der es schafft, seine Zielgruppe in verschiedenen Märkten in treue Kunden zu verwandeln, hat ein größeres Potenzial, Einnahmen zu generieren, die unabhängig von den Ergebnissen des Spieltags sind.

Ein Wachstum der kommerziellen Einnahmen bedeutet jedoch nicht unbedingt Rentabilität. Die Kosten für Löhne, operative Ausgaben und Investitionen in Spieler können einen großen Teil der Einnahmen aufzehren. Daher reicht ein Vergleich der Einnahmen allein nicht aus, um die finanzielle Gesundheit eines Vereins zu beurteilen.

Die wichtigste Lehre für iranische Vereine besteht darin, verkäufliche kommerzielle Vermögenswerte zu schaffen: datengesteuerte Fan-Erkennung, lizenzierte Produkte, Fan-Mitgliedschaften, leistungsbasierte Sponsoring-Modelle und digitale Inhalte. Diese Ressourcen können die Abhängigkeit von einem Eigentümer oder nicht-kommerziellen Budgets verringern, vorausgesetzt, es wird ein echtes Einnahmenmodell für sie entwickelt.

Quelle: Reuters; Kommerzielle Einnahmen und die wachsende finanzielle Kluft zwischen den europäischen Vereinen – 22. Oktober 2026.

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