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Der Kredit, der auf dem Wert der Spieler basiert, findet seinen Weg zum englischen Fußball.
Private Kreditgeber bieten englischen Vereinen Kredite an, die von den Einnahmen aus dem Verkauf von Spielern zurückgezahlt werden müssen.
Berichten zufolge nutzen private Kreditgeber zunehmend eine neue Finanzierungsform für englische Fußballvereine, die auf dem geschätzten Wert der Spieler und den potenziellen Einnahmen aus deren Transfers basiert. Laut einem Bericht der Financial Times vom Oktober 2026 hat diese Finanzierungsform zunehmend an Bedeutung gewonnen.
Bei diesem Modell kann ein Verein Kredite aufnehmen, um Liquidität zu beschaffen oder laufende Kosten sowie Transferkosten zu decken. Die Rückzahlung des Kredits hängt von den zukünftigen Einnahmen aus dem Verkauf der Spieler ab. Im Falle eines erfolgreichen Verkaufs kann der Kreditgeber Vorrang bei der Einziehung seiner Forderungen erhalten.
Diese Struktur ermöglicht es dem Verein, einen Teil des wirtschaftlichen Wertes seiner Sportvermögenswerte in Finanzmittel umzuwandeln, bevor der Verkauf realisiert wird. Dies ist besonders attraktiv für Vereine, die auf dem Transfermarkt aktiv sind, aber zwischen der Zeit der Kostendeckung und dem Zeitpunkt des Erhalts von Transferzahlungen für Spieler mit einem Zeitunterschied konfrontiert sind.
Dieses Instrument ist jedoch nicht risikofrei. Der Marktwert eines Spielers kann sinken, es kann kein geeignetes Kaufangebot erhalten werden oder der Transfer findet nicht zum erwarteten Zeitpunkt statt. In solchen Fällen muss der Verein weiterhin seine finanziellen Verpflichtungen verwalten. Die Nutzung potenzieller zukünftiger Einnahmen zur Deckung heutiger Kosten kann den finanziellen Druck verstärken, wenn sie nicht mit einer realistischen Cashflow-Prognose einhergeht.
Aus Investitionssicht gibt es einen wichtigen Unterschied zwischen einer Finanzierung, die auf realisierten Einnahmen basiert, und einem Darlehen, dessen Rückzahlung von einem potenziellen Spielerverkauf abhängt. Eine genaue Bewertung der Vermögenswerte, die Analyse von pessimistischen Szenarien und die Festlegung einer Schuldenobergrenze sind unerlässlich, um eine Liquiditätskrise zu verhindern.
Für den iranischen Fußball könnte dieses Modell ein Thema für die Untersuchung sein, aber seine Umsetzung erfordert Transparenz in Verträgen, die Möglichkeit einer zuverlässigen Bewertung, einen klaren rechtlichen Rahmen und einen glaubwürdigen Mechanismus zur Einziehung von Forderungen. Das Kopieren der Finanzinstrumente des europäischen Fußballs ohne Berücksichtigung der rechtlichen und wirtschaftlichen Unterschiede des iranischen Marktes wird nicht unbedingt zu einem erfolgreichen Ergebnis führen.
Quelle: Financial Times; Ausweitung von Krediten, die auf dem kombinierten Wert von Spielern basieren – Oktober 2026. (https://www.ft.com/content/122eb13c-54a6-4fb5-8bb1-b0755a053502)
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